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Das Spiegelzelt ist ein Gemeinschaftprojekt der Stadt Brackenheim
und dem Kulturforum Brackenheim e.V.

mit freundlicher Unterstützung des Landes Baden-Württemberg.


Wenn der Nachname zur Marke wird: Ringsgwandl!

"Ein Punk-Qualtinger, ein Valentin des Rock'n Roll, ein bayerisches Genie.
Ein Mann wie ein Leuchtturm, Geheimtipp der Verirrten.
Der Oberarzt als Punk, verhauter Rock 'n Roller und intellektueller
Robin Hood".
(Die Zeit)

Willkommen
(ebenfalls zum 3. Mal)
in Brackenheim!

 

 

Samstag, 12. Mai 2012 - 20.00 Uhr: Ringsgwandl (D): "Das Leben und Schlimmeres"
Musik-Kabarett

Georg RingsgwandlDas Leben und Schlimmeres. Songs und Geschichten.
Keywords: Ein akustischer Abend. Übungen in fröhlicher Demut. Musik und Texte für ein wählerisches Publikum.

Dieses Jahr erschien Ringsgwandls erstes Buch bei Rowohlt, eine Sammlung von Geschichten, die davon handeln, dass Menschen sich aufs Äußerste bemühen, etwas Beeindrucken-
des zu erreichen und am Ende doch eine lächerliche Figur machen. Ein aufgeweckter Bub strengt sich an, hält wichtige Reden, bringt es bis zum Außenminister und dann vermurkst er alles, was ihm in die Finger kommt.
Er wollte die höchste Performance abliefern und macht doch eine lächerliche Figur. Das reicht nicht zur Tragödie, aber komisch ist es schon.
Oder die erfolgreiche Dermatologin mit der Praxis in der Maximiliansstraße. Sie hat ein Vermögen verdient, zuerst mit Haarentfernung, später mit Haarverpflanzung, und jetzt beklagt sie sich, dass ihr der Beruf zu oberflächlich ist.

Geschichten vom Scheitern auf hohem Niveau. überall kämpft die gebeutelte Kreatur ums Überleben, und der Mistkäfer schillert oft prächtiger als ein geschliffener Diamant.
Ob Freak oder Manager, der Nachbar im Null-Energie-Haus oder die Frau im Naturkostladen, jeder versucht sein Bestes und trotzdem klappert was. Darum geht es in diesen Erzählungen: Wie schafft man es, seinen Existenzkampf zu meistern und spätnachmittags dennoch mit einem Lächeln auszustempeln? Wie kann man dem ungnädigen Schicksal trotzen, ohne gleich einer Sekte beizutreten?
Keiner möchte schließlich dumm dastehn.

Zwischen den Geschichten eine Auswahl von Liedern, die Ringsgwandl zwischen 1976 und 2011 geschrieben hat, arrangiert für drei handverlesene Musiker an naturbelassenen Instrumenten. Ihre Stolz ist es, bei mini-
maler Lautstärke ein maximales Fass aufzumachen.

Die Besetzung - neben Ringsgwandl an Akustikgitarre und Zither:

Kontrabass: Christian Diener (Wolfgang Haffner, Max Herre, Roberto di Gioias Marsmobil. Sogar No Angels. So fein, wie er Kontrabass spielt, hört man es sonst nur von den Erstliga-Amerikanern.)

Daniel Stelter: Anmutige Gitarren-, Dobro- und Mandolinenklänge. (Wirkt wie 17, hat aber bereits einen eigenen Führerschein. Spielt mit Till Brönner und anderen Jazzbrüdern. Weil er sowohl auf der klassischen wie auf der Jazzgitarre daheim ist, holen ihn auch die Berliner Philharmoniker, wenn es um die Aufführung moderner Kompositionen geht.)

Gepflegte Perkussion: Tommy Baldu. (Ein Schlagzeuger mit Cinemascope-Horizont. Six Was Nine, Studnitzky Trio, Triband, Jazzanova, Söhne Mannheims, Laith Al Deen, Rilkeprojekt, Rebekka Bakken.)

www.ringsgwandl.de

VVK: 22,– € zzgl. VVK-Gebühr · Abendkasse: 26,– €  — Karten oline kaufen (print at home)

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